Hallo an alle !

Der erste Teil zum Thema hat großen Anklang gefunden. Ich hatte im letzten Teil zu dem Thema schon die Routinen angesprochen. Eine regelmäßige Schlafenszeit mit einer entspannenden Routine kann Kindern helfen, sich auf das Schlafen einzustellen. Neben dem Zuhören kann auch ruhige Musik, etwas Lesen oder ein warmes Bad ein geeignetes Ritual sein. Strukturen sind für die Kids wichtig, sie vermitteln Sicherheit und Ruhe.

Achten Sie darauf, dass die Schlafumgebung angenehm ist. Zu grelles Licht und störende Geräusche sollten vermieden werden. 

Reduzieren Sie die Bildschirmzeit, denn das blaue Licht von Fernseher, Tablet oder Smartphone aktivieren das Gehirn, da ist schlechter Schlaf vorprogrammiert. Mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen sollten diese Geräte nicht mehr genutzt werden.

Ferner können leichtere Atemtechniken, wie zum Beispiel bewusstes Ein- und Ausatmen, als eine Art Achtsamkeitstraining genutzt werden, um etwaige Spannungen abzubauen.

Braucht das Kind etwas Aktiveres, da es doch sehr angespannt ist, kann man zum Beispiel gemeinsam versuchen, den Stress abzuschütteln.

Hierfür stelle ich gerne ein Lied an, welches gute Laune verbreitet und motiviere dazu, sich im Takt der Musik zu bewegen und dann gezielt die Arme und Beine auszuschütteln und festsitzenden Ärger abzustreifen.

Bei älteren Kindern lassen sich gut Methoden und einzelne Figuren aus dem Qi gong und Klopftechniken des EFT nutzen. Wichtig ist, dass die Kinder spielerisch und ohne Druck an diese Methoden herangeführt werden, damit die gewünschte Wirkung erzielt wird.

Manchmal ist weniger mehr, überprüfen Sie, ob die Termine und die Zeitgestaltung Ihres Kindes optimiert werden können. Und schenken Sie Ihrem Kind das Wertvollste überhaupt: Zeit miteinander- ohne Druck.

Denn oft vergleichen sich die Kids im Alltag schon genug. Daher erläutern Sie, dass auch Fehler dazugehören und dass Lernen Zeit braucht.

Sollte Ihr Kind selbst über Tag über Müdigkeit klagen oder Sie nehmen eine ausgeprägte Müdigkeit bei Ihrem Kind wahr, sollten Sie dies bei dem Kinder- oder Hausarzt ansprechen. Dieser wird dann ggf. im Blut den Eisenwert überprüfen, da ein Mangel an Eisen zu Müdigkeit und Energiemangel führen kann. Apropos Müdigkeit: 

Auch Kinder können an Diabetes erkranken. Kinder und Jugendliche haben in der Regel zwar einen deutlich höheren Grundumsatz als Erwachsene, dennoch sollte die Ernährung gesund und ausgeglichen sein. Laut aktuellen Studien essen Kinder heutzutage ca. 10 mal mehr Zucker als noch vor 40 Jahren. Für die Eltern wird es immer schwieriger die versteckten Zucker in den Lebensmitteln zu erkennen und einen Überblick zu behalten. 50g Zucker am Tag sind schnell erreicht, da die „Snacks“ oft einen sehr hohen Zucker- und Fettanteil haben. Achten Sie daher darauf, so oft wie möglich auf frisch zubereitete Nahrung. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind an Diabetes erkrankt sein könnte- weil ggf. auch eine genetische Disposition in Ihrer Familie vorliegt- sprechen Sie ebenfalls den Arzt Ihres Vertrauens an.

Wenn Sie die oben genannten Methoden praktisch erläutert haben möchten oder sonst Fragen haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Ebenso freue ich mich über Themenvorschläge für meinen Blog. Schreiben Sie mir, was Sie im Alltag bewegt und welche Themen Sie näher betrachtet wünschen.

Herzliche Grüße

Renate Münz